Kanzlei Köhne, Kulle&Kollegen
 
Kanzleien
München
Petershausen
Gräfelfing
Erding
Neufahrn
Leistungsübersicht
Vertretung
Rechtsanwälte
Klaus Köhne
Andreas Kulle
Sylvia Holland
Tomas Hacker
Martina Hacker
Cristina Lenz
Videoinformation
Aktuelles
Links
Kontakt & Impressum
Honorar
Haftungsausschluss
 

Aktuelles

Vorwort zum Buch: "Konflikt - Kooperation - Konsens"
Frau Dr. Cristina Lenz

Mit dem vorliegenden Buch liegt die erste deutschsprachige Einführung in diese außergerichtliche Konfliktlösungsmethode vor. Ausgangspunkt war die Faszination der Herausgeber an der interprofessionellen Zusammenarbeit im Rahmen von Collaborative Practice / Cooperativer Praxis (CP). Damit können die sehr guten Erfahrungen mit Mediation erheblich ergänzt werden.

Anstelle die Entscheidungen den Gerichten zu überlassen ermöglicht CP auch in den schwierigsten Fällen interessenbezogen und in einer zukunftsorientierten Haltung zu einem tragfähigen und nachhaltigen Ergebnis zu kommen. Die Herausforderung für die CP-Fachleute besteht darin, aus der neutralen, allparteilichen Rolle wie in der Mediation in eine parteiliche Begleitung zu gehen.

Ein Wesenszug von CP ist die Art der Zusammenarbeit der am Verfahren beteiligen Beraterinnen und Berater. Diese Kooperation inspirierte dazu in dieser Weise auch zwischen den Ländern zusammen zu arbeiten. Kurz nach dem ersten Europäischen Kongress in Wien 2007 formierte sich eine Arbeitsgruppe aus Schweizern, Deutschen und Österreichern. In den regelmäßigen Treffen wurde intensiv darüber diskutiert wie CP im deutschsprachigen Raum etabliert werden sollte. Im Hinblick auf den dritten Europäischen Kongress, der Mitte Juni 2010 in München stattfinden wird, war es an der Zeit ein Grundlagenwerk über dieses Modell zu schaffen. Dabei war es den Herausgebern wichtig, dieser noch jungen Methode kein enges dogmatisches Konzept anzulegen, sondern eine größtmögliche Vielfalt darzustellen und zuzulassen.

Nach einer kurzen Einführung in das Verfahren werden zur Veranschaulichung zwei Fallbeispiele aus den Bereichen Wirtschaft und Familie geschildert. Anschließend wird der theoretische Hintergrund von CP beleuchtet. Danach werden die Aufgaben der beteiligten Fachleute aus den unterschiedlichen Berufen beschrieben. Dem folgen die verschiedenen spannenden Varianten des Verfahrens. Schließlich wird auf die konkrete Umsetzung eingegangen, die bestehende Kritik zusammengefasst und der aktuelle Stand in den Ländern aufgezeigt.

Eine Herausforderung eigener Art war der Umgang mit den geschlechterspezifischen Bezeichnungen. Klar war, dass beide Geschlechter gleichberechtigt berücksichtigt werden sollten. Die Frage der Umsetzung warf die Problematik des ungestörten Leseflusses auf. Da die bisher bekannten Möglichkeiten zu keinem zufrieden-stellenden Ergebnis führen, gibt es Artikel, in welchen beide Formen verwendet werden, aber auch Beiträge, die die weibliche oder männliche Form betonen bzw. zwischen diesen Bezeichnungen variieren.

Cristina Lenz, Michael Salzer, Friedrich Schwarzinger


[ Home ] [ Kontakt ] [ Haftungsausschluss ]

Copyright © 2001 - 2012 Kanzlei Köhne, Kulle & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH